50 Tage vor der Premiere des Renault 14: noch nicht abgeschlossen
1976 waren die Ansprüche westeuropäischer Autofahrer hoch. Um ihnen gerecht zu werden, wollte Renault sie mit einem wirklich modernen, kompakten, sparsamen und sicheren Auto überzeugen. Dies sollte mit der Einführung des Renault 14 gelingen, der die Lücke zwischen dem Renault 5 und dem Renault 20 schließen sollte. Die Ingenieure des Unternehmens investierten viel Mühe in die Entwicklung des neuen Schrägheckmodells und legten dabei besonderen Wert auf Komfort und ein großzügiges Raumangebot. Er zeichnete sich durch große, graue Kunststoffstoßfänger aus, und seine Karosserie wurde im Windkanal getestet. Sie war eines der ersten Fahrzeuge, das mithilfe eines Computers konstruiert wurde, um einen möglichst geringen Kraftstoffverbrauch zu erzielen. Außerdem wurde er einer Reihe von Crashtests unterzogen, und sein Innenraum wurde während der Entwicklung mehrfach überarbeitet. Der Druck war hoch, denn der R14 musste den Kompaktwagenmarkt erobern, Käufer des in die Jahre gekommenen R6 anlocken und die Marktführerschaft in Europa anstreben, um den VW Golf zu überholen magazin de piese auto online.

Der Renault 14 wurde im Mai 1976 in Paris vorgestellt, doch die Journalisten reagierten eher verhalten. Sie kritisierten sein unauffälliges Design und den Mangel an Individualität. Die Unternehmensleitung setzte ihrerseits so große Hoffnungen in den Erfolg des Modells, dass die Belegschaft im Werk von 4.000 auf 5.000 Mitarbeiter aufgestockt wurde. Doch die ersten Monate auf dem Markt gaben den Kritikern Recht. Keiner der 489 Renault-Händler in Frankreich bestellte den Wagen, und so wurden im Modelljahr 1976 lediglich 58.048 Einheiten verkauft. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass die Händler die Art von „Verrat“ seitens des renommierten Herstellers, der den R14 mit einem Motor des Peugeot 104 ZS ausstattete, nur schwer akzeptieren konnten. Einige weigerten sich sogar, ihn zu verkaufen. Kritisiert wird auch die mangelnde Leistung: Der Vierzylindermotor leistet nur 57 PS, die Höchstgeschwindigkeit erreicht kaum 140 km/h, und die Ausstattung der Versionen L und TL beeindruckt niemanden.
Anfang 1977 lag das Modell nur auf Platz 10 der Verkaufszahlen, woraufhin Renault beschloss, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Dazu gehörte eine groß angelegte Werbekampagne, in der der Renault 14 in Birnenform präsentiert wurde – mit wenig Platz vorne für den quer eingebauten Motor und einem geräumigen Fahrgastraum für maximalen Komfort. Sämtliche U-Bahn-Stationen und Bushaltestellen waren mit Bildern von glücklichen Fahrgästen in einer Birne beklebt. Dies war einerseits eine recht vage und widersprüchliche Botschaft und zeigte andererseits, dass dem Marketingteam die kulturelle Symbolik dieser Frucht nicht ganz klar war. Die Werbekampagne stieß auf Ablehnung, und die Tragödie des Renault 14 war, dass er keine zweite Chance bekam, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen.
Im letzten Anlauf überarbeitete Renault die Modellreihe und präsentierte die luxuriösere GTL-Version mit Mittelkonsole, Quarzuhr, neuen Felgen und Handschuhfachbeleuchtung. Obwohl die Leistung auf 69 PS gesteigert wurde, war die Konkurrenz in diesem Segment extrem stark. Auch die TS-Versionen mit ihren markanten schwarzen Streifen an den vorderen Kotflügeln und elektrischen Fensterhebern erwiesen sich als nicht attraktiv genug. Die Produktionszeit des Modells endete 1984 mit insgesamt 999.193 Einheiten, was trotz aller Schwierigkeiten bei der Entwicklung des Renault 14 ein durchaus gutes Ergebnis war.
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