Möglicherweise wurde der Spoiler repariert, anstatt: von AMG, um die Aerodynamik zu verbessern

Mercedes-AMG zeigt in einem neuen Trailer, wie aktive Aerodynamik aussehen könnte. Der Heckstoßfänger ist verbreitert und verlängert – ein Blick auf das neue AMG GT 4-Türer Coupé piese auto online.

Möglicherweise wurde der Spoiler repariert, anstatt: von AMG, um die Aerodynamik zu verbessern

Vergessen Sie feststehende Heckflügel, Spoiler und Ähnliches. AMGs neuestes Teaser-Video auf Instagram zeigt, wie aktive Aerodynamik in Serienfahrzeugen aussehen könnte – demonstriert am Prototyp des viertürigen GT Coupés.

Statt statischer Anbauteile setzt AMG auf bewegliche Komponenten, die sich in Echtzeit an Geschwindigkeit und Fahrbedingungen anpassen – ein echter Schritt hin zu Hightech-Performance und alltagstauglichem Fahren.

Mercedes arbeitet schon seit einiger Zeit an der Weiterentwicklung des neuen, vollelektrischen AMG GT. Zahlreiche Bilder des getarnten Prototypen kursieren bereits im Internet. Die Premiere Ende November in Las Vegas, an der auch Schauspieler Brad Pitt und Formel-1-Fahrer George Russell teilnahmen, sorgte für großes Aufsehen – dort konnte der neue Sportwagen erstmals detaillierter begutachtet werden.

Mercedes hält an seiner Strategie fest. In einem kürzlich veröffentlichten Video zeigt AMG das Heck des Prototyps, dessen Heckstoßfänger sich dynamisch ausfährt. Der Effekt erinnert an einen atmenden Heckdiffusor: Sobald mehr Abtrieb benötigt wird, verändert sich das gesamte Heck sichtbar. Diese Form der aktiven Aerodynamik ist bereits aus dem Motorsport bekannt.

Dies ist nicht nur ein Effekt, sondern wurde bereits beim vollelektrischen Concept AMG GT XX demonstriert. Basierend auf der neuen AMG.EA-Plattform vereint dieses Konzeptfahrzeug über 1.000 PS mit einer extrem flachen, aerodynamischen Karosserie und einer Vielzahl aktiver Aerodynamikelemente. Dazu gehören die sogenannten beweglichen Aero-Blades in den 21-Zoll-Rädern und ein bemerkenswert niedriger Luftwiderstandsbeiwert von 0,198.

Beeindruckend ist auch die Kombination aus Design und Funktion: versteckte Türgriffe, ein optimierter Unterboden und ein futuristisches, fensterloses Heck. Es bleibt abzuwarten, welche dieser Lösungen in die Serienproduktion einfließen werden. Mercedes hat noch keinen konkreten Termin für die Weltpremiere des neuen AMG GT bekannt gegeben.

Der im Teaser gezeigte „aktive Stoßfänger“ scheint jedoch die logische Weiterentwicklung dieses Konzepts zu sein. Anstelle einzelner Flügel oder Klappen könnten künftig ganze Karosserieflächen aktiv arbeiten und Luftstrom und Abtrieb je nach Geschwindigkeit oder Fahrmodus optimieren.

Was bedeutet das für die Zukunft?

AMG macht kein Geheimnis daraus, dass diese Technologie mehr als nur eine Designstudie ist. Elemente des Konzepts werden schrittweise in zukünftige Serienmodelle integriert – nicht nur in den elektrischen Nachfolger des GT, sondern auch in andere Hochleistungsfahrzeuge auf Basis der AMG.EA-Plattform. Sollten die aktiven Stoßfänger tatsächlich wie beschrieben funktionieren, wird ein völlig neues, adaptives Fahrerlebnis ermöglicht.

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Vergessen Sie feststehende Heckflügel, Spoiler und Ähnliches

Statt statischer Anbauteile setzt AMG auf bewegliche Komponenten, die sich in Echtzeit an Geschwindigkeit und Fahrbedingungen anpassen – ein echter Schritt hin zu Hightech-Performance und alltagstauglichem Fahren